Wo Sprache versagt,
beginnt das Bild.

Und dieses "Malen mit Licht" endete erst in der Dunkelkammer, wenn das Negativ auf dem Fotopapier ausbelichtet wurde. Ganz klassisch wie früher.
Jeder kennt aus Kinofilmen den Moment, indem das Bild in der Entwicklerschale zum Vorschein kommt. Das Gefühl des Fotografen in diesem Augenblick ist kaum zu beschreiben.
Es gibt in der Kette von der ersten Idee bis zum fertigen Bild so viele Faktoren, dass es wie Zauberei wirkt. Und wenn es dann noch perfekt geworden ist...

Angefangen hat alles mit einer gebrauchten Analogkamera im Kleinbildformat, die ich für wenig Geld auf Ebay kaufte. Die Canon EOS begleitete mich zunächst in den Sommerurlaub.
Nachdem ich die ersten Filme hatte entwickeln lassen und die Erinnerungen an diese schöne Zeit in den Händen hielt, bekamen die Bilder plötzlich eine ganz neue Bedeutung für mich. Weg von der digitalen Handy-Aufnahme, konnte ich die Fotos direkt anfassen und ins Album kleben.
Schnell folgte die nächste Kamera, das nächste Objektiv, der nächste Film...





